"Man merkt es ihrem Film an, dass sie eine aufmerksame Beobachterin ist."

taz

 

Franziska Stünkel arbeitet als Regisseurin, Drehbuchautorin und Fotokünstlerin.


Sie studierte Regie und Drehbuch und belegte im Zusatzfach Fotografie. Franziska Stünkel studierte an der Kunsthochschule Kassel, der Universität Hildesheim und an der Hochschule für Bildende Kunst Hannover. In München absolvierte sie ein Gastsemester in der Drehbuchklasse bei Prof. Doris Dörrie. Im Anschluss an ihr Diplom wurde sie zur Meisterschülerin von Prof. Uwe Schrader ernannt.

 

Schon während ihres Studiums erhielt sie mehrere Stipendien, darunter auch das zweijährige "vgf-Filmstipendium" in München. Das Land Niedersachsen zeichnete sie mit dem "Förderstipendium Film" aus. Außerdem wurde sie für das einjährige Weiterbildungsprogramm "Talents 2003" ausgewählt, doziert von dem polnischen Regisseur Wojciech Marcszewski und dem dänischen Drehbuchautoren Mogans Rukov (‚Das Fest’). Franziska Stünkel wurde als Teilnehmerin des "Berlinale Talent Campus" von weiteren international tätigen Dozenten unterrichtet.

 

Die Filme von Franziska Stünkel liefen in 19 Ländern auf über 100 Internationalen Filmfestivals und wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Best New Director Award“ in New York. Im Rahmen der „Next Generation 2001“ wurde ihr Kurzspielfilm „Wünsch Dir Was“ während der Internationalen Filmfestspiele in Cannes vorgestellt.

 

Ihre Filme erhielten die FBW-Prädikate "wertvoll" und "besonders wertvoll".

 

„Vineta“ ist der erste abendfüllende Kinospielfilm von Franziska Stünkel. Es ist die Verfilmung des Theaterstücks „Republik Vinta“ von Moritz Rinke. Franziska Stünkel arbeitete dabei mit Peter Lohmeyer, Ulrich Matthes, Justus von Dohnanyi, Matthias Brandt und Susanne Wolff zusammen. „Vineta“ feierte auf dem Filmfest München seine Premiere. Es folgten Einladungen zu Internationalen Filmfestivals unter anderem ins offzielle Wettbewerbsprogramm des Int. Filmfestival Shanghai. Franziska Stünkel erhielt für ihre Leistungen als Regisseurin den „Otto-Sprenger-Preis“. Für das Drehbuch zu „Vineta“ wurde sie für den „Förderpreis Deutscher Film“ und den „Prix Genève Europe – Bestes Europäisches Drehbuch“ nominiert. „Vineta“ lief im Jahr 2008 in den deutschen Kinos und erschien auf DVD, im Jahr 2009 wurde er erstmals in der ARD ausgestrahlt.

 

Im Jahr 2012 realisierte Franziska Stünkel als Head-Regisseurin den 15 stündigen Dokumentarfilm „Der Tag der Norddeutschen“. Der Film zeigt das Leben von 121 Menschen an einem Tag. Die 750 Stunden Filmmaterial vom Drehtag wurden unter ihrer Regie zu einem 15stündigen Dokumentarfilm montiert. „Der Tag der Norddeutschen“ wurde von der TV Plus GmbH produziert und vom NDR Fernsehen am 10. November 2012 als TV-Event in seiner Gesamtlänge ausgestrahlt. Edel-Motion veröffentlichte den Film als DVD-Box im Handel.


Für die Filmmusik Ihrer Filme arbeitete Franziska Stünkel u.a. mit Mousse T., Bela B., Jens Eckhoff / Wir sind Helden, Christoph Van Hal und Ingo Frenzel zusammen. Musikclips und Konzert-DVDs realisierte sie u.a. für Selig, Heinz Rudolf Kunze und Fury In The Slaughterhouse.


Derzeit schreibt Franziska Stünkel das Drehbuch für den Kinospielfilm "Nahschuss", für den sie als Regisseurin vorgesehen ist. Der Film wird von der C-Films GmbH produziert.

 

Franziska Stünkel arbeitet außerdem im Bereich der Fotokunst. 2009 erhielt sie den Audi-Art-Award für Fotografie. Es folgten Einzelausstellungen ihrer Fotografien in namhaften Galerien unter dem Titel „more than seven billion stories“. Ihre fotografischen Werke sind in verschiedenen Städten in China, den USA, Europa und Afrika entstanden. Visueller Ausgangspunkt sind dabei die Spiegelungen in Schaufensterscheiben, die Ausdruck ihrer Faszination von Vielfalt und Gleichzeitigkeit auf der Welt sind. Das Museum Kestnergesellschaft zeigte 2010 ihr interaktives Fotofilmprojekt "tell me your story". Im Jahr 2012 erschien das Fotokunstbuch „Dialog der Geschichten“ im Buchhandel; es beinhaltet die fotografischen Arbeiten von Franziska Stünkel und Kai Wiesinger.

 

Franziska Stünkel ist gelegentlich als freie Dozentin tätig. Im Jahr 2010 ist sie leitende Dozentin von "Rheingold - der Film" im Auftrag u.a. der Staatsoper Hannover.

 

Franziska Stünkel ist seit 2008 Kuratorin des ‚Spreewald-Literatur-Stipendiums' und Vorsitzende des Vergabegremiums. Außerdem zählt Franziska Stünkel seit 2004 zu den ständigen Mitgliedern des Vergabegremiums des 'Cast & Cut - Kurzfilmstipendiums' der Stiftung Kulturregion Hannover. Im Jahr 2008 wird sie in das Kuratorium der Hannah-Arendt-Tage berufen und ist seitdem ständiges Mitglied. Im Jahr 2009 ist Franziska Stünkel Mitglied der Vergabejury des Juliane Bartel Frauenmedienpreises. Im Jahr 2012 ist sie Jurymitglied des 'Förderpreis für soziale Kinder- und Jugendprojekte' der TUI Stiftung. Im Jahr 2013 ist sie Jurymitglied des 'Kulturkometen' der Stiftung Kulturregion Hannover und der TUI Stiftung. Im Jahr 2014 wird Franziska Stünkel in das Kuratorium der TUI Stiftung berufen.

 

Für die niedersächsische Landesstiftung "Familie in Not" ist Franziska Stünkel seit dem Jahr 2010 als Botschafterin tätig. Ferner ist Franziska Stünkel Schirmherrin für das Freiwilligenzentrum Hannover.

 

Im Jahr 2014 wird Franziska Stünkel mit dem "Stadt Hannover Preis 2014" ausgezeichnet.

 

Franziska Stünkel ist Mitglied im BVR Bundesverband Regie.

 

Franziska Stünkel wird als Regisseurin von der Internationalen TV & Film-Agentur Heppeler vertreten.

 

Franziska Stünkel wird als Fotokünstlerin von der Galerie Robert Drees in Hannover, der Galerie Geuer & Breckner in Düsseldorf, der Galerie Art 7 in Köln, der Galerie Jenny Falckenberg in Hamburg, der Kunstagentur International Art Bridge in Frankfurt und ABContemporary Art gallery in Zürich vertreten.


 


 

 

Franziska Stünkel bittet um Beachtung und Unterstützung der folgenden Institutionen und Projekte:

 

Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register

Freiwilligenzentrum Hannover

Casa Nostra Tierhilfe Sizilien

 

 

Franziska Stünkel wurde von Nancy Heusel fotografiert.

Die 'Vineta'-Standfotos fotografierte Marco Dresen.

Die 'Vineta'-MakingOf-Fotos fotografierte Henry Notroff.